Minister A. Palionis lehnte das Angebot ab, stellvertretender Minister zu werden
Als der künftige Landwirtschaftsminister Kęstutis Mažeika den amtierenden Minister Andrius Palionis in sein Team einlud, sagt dieser, er habe das Angebot abgelehnt; der stellvertretende Minister Rolandas Taraškevičius und der ehemalige Minister Ignas Hofmanas erhielten ebenfalls Einladungen, sich dem Team anzuschließen, haben sich jedoch noch nicht entschieden.
A. Palionis bestätigte gegenüber BNS, dass er ein Angebot für das Amt des stellvertretenden Ministers erhalten habe, dieses jedoch abgelehnt habe. „Ich habe einfach ein wenig andere Ziele im Leben“, sagte A. Palionis gegenüber BNS. Er hat seine weiteren Pläne bislang nicht genannt.
I. Hofmanas bestätigte gegenüber BNS ebenfalls, dass ein vorläufiges Gespräch mit K. Mažeika über das Amt des stellvertretenden Ministers stattgefunden habe. „Vielleicht gab es ein solches Gespräch, dass man mich einladen wird“, sagte I. Hofman gegenüber BNS.
Auf die Frage, ob er das Angebot annehmen werde, antwortete er: „Eher nein als ja“, versprach jedoch, noch mit dem künftigen Minister zu sprechen.
„Eher nein als ja, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Der Hauptgrund ist, dass ich einen Betrieb habe, (...) dem ich mehr Aufmerksamkeit widmen muss. (...) Außerdem möchte ich noch persönlich mit Kęstutis (Mažeika – BNS) sprechen“, erklärte er.
R. Taraškevičius bestätigte gegenüber BNS ebenfalls, eine Einladung erhalten zu haben, erklärte jedoch, noch keine Entscheidung getroffen zu haben.
K. Mažeika erklärte am Mittwoch gegenüber dem Portal „Delfi“, dass er ehemalige Minister in sein Team einlade, da es der Landwirtschaft an Stabilität mangele und man Kontinuität wahren wolle. Die Erfahrung des derzeitigen Vizeministers R. Taraškevičius ist dabei wichtig für die Verhandlungen mit der Europäischen Kommission über den künftigen mehrjährigen Haushalt und die Gemeinsame Agrarpolitik.
„Wir haben gescherzt, dass ich in fünf Minuten der fünfte Minister in drei Jahren sein werde – genau diese Stabilität fehlt es insbesondere in der Landwirtschaft. Hier sind Konzentration, Konsequenz und vielleicht auch die Kontinuität der Arbeiten gefragt, die von den letzten beiden Ministern begonnen wurden“, sagte der künftige Minister gegenüber dem Portal.
„Es steht ein besonders wichtiger Moment bevor, die EU-Ratspräsidentschaft (– BNS), der zwar nur ein halbes Jahr dauern wird, aber die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits, und das Ergebnis, das mindestens die nächsten sieben Jahre beeinflussen wird, ist von großer Bedeutung, und Rolandas Taraškevičius ist ein Experte auf diesem Gebiet“ – sagte er.