Landwirte berichten von bitteren Erfahrungen: Ein Teil der Beeren- und Nussplantagen hat nicht überlebt

Žemės ūkio bendrovės „Sveika uoga“ vadovo Dariaus Balionio teigimu, keturių hektarų plote patirtus nuostolius sąlygojo gili žiema. Utenos diena nuotr.

Nach einem strengen und kalten Winter sowie einem langwierigen Frühling blicken einige Beerenbauern im Bezirk Utena mit Sorge auf den kommenden Sommer. Auf einigen Höfen haben die Frostperioden die Beeren-Setzlinge und Nussbäume stark geschädigt, weshalb die Hoffnungen auf eine gute Ernte in diesem Jahr geschwunden sind. Nicht wenige Beerenbauern des Kreises berechnen bereits ihre Verluste und hoffen, dass die überlebenden Pflanzen noch an Stärke gewinnen und in den kommenden Jahren wieder Ertrag bringen werden.

Allerdings war der Winter nicht für alle Erzeuger gleichermaßen gnadenlos – während die Pflanzen an manchen Orten stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, konnten an anderen Orten größere Verluste vermieden werden. Wie sich der diesjährige Winter auf die Anbaukulturen ausgewirkt hat und welche Ernteprognosen zu erwarten sind, hat „Utenos diena“ mit mehreren Landwirten und Inhabern von Agrarunternehmen besprochen.

Man kann nicht alle Zwischenfälle vermeiden

Das Landwirtschaftsunternehmen „Sveika uoga“ mit Sitz in Ilčiukai (Gemeinde Užpaliai) baut etwa 12.000 Blaubeersträucher an. Laut dem Geschäftsführer des Unternehmens, Darius Balionis, hatte der strenge Winter Einfluss auf die Verluste auf einer Fläche von vier Hektar.

„In Ilčiukai herrschten zwei Tage lang Temperaturen von minus 37 Grad; sowohl die Blüten der Heidelbeeren als auch ein Teil der Zweige sind erfroren. Einen Teil davon haben wir bereits entfernt, und wir müssen noch ein zweites Mal aussortieren, was bereits vollständig abgestorben ist. Heidelbeeren sind widerstandsfähig und können sogar Temperaturen von minus 30 Grad aushalten, doch im vergangenen Winter hielten die Frostperioden lange an. Bisher hatten wir Verluste meist während der Blütezeit, doch diese lagen bei 10 bis 30 Prozent, während sie in diesem Jahr deutlich höher ausfallen. 99 Prozent der Blüten sind erfroren oder abgefallen, bevor sie sich entfalten konnten. Ein Prozent der Ernte wird für den Eigenbedarf reichen. Das ist eine Anomalie. Ich war darauf vorbereitet, dass es zu Ernteverlusten von 50 Prozent kommen könnte, aber dass es so viel sein würde, damit hatte ich nicht gerechnet“, – so äußerte sich der Leiter des Landwirtschaftsunternehmens „Sveika uoga“ zu den aktuellen Entwicklungen dieser Saison.

Utenos diena

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