Die Vogelgrippe hat Australien erreicht – den letzten Kontinent, der bisher vom Virus verschont geblieben war

Asociatyvi nuotr.

Australien hat den ersten Fall der hochpathogenen Vogelgrippe (H5N1) bei einem Wildvogel bestätigt. Das Virus wurde bei einer durchziehenden Braunen Raubmöwe (Stercorarius antarcticus) in Westaustralien nachgewiesen. Die australischen Tiergesundheitsbehörden haben verstärkte Überwachungsmaßnahmen und epidemiologische Untersuchungen eingeleitet, um die mögliche Ausbreitung des Virus zu ermitteln. 

„Der erste bestätigte Fall von Vogelgrippe in Australien erinnert einmal mehr daran, dass diese Krankheit die ganze Welt erfasst hat. Das Virus verbreitet sich mit wandernden Wildvögeln, daher dürfen wir in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen. Für Geflügelhalter bleibt die wichtigste Botschaft dieselbe – Biosicherheit ist die grundlegende und wirksamste Maßnahme, um Betriebe und das gehaltene Geflügel vor dieser gefährlichen Krankheit zu schützen“, – sagt Vaidotas Kiudulas, Chefveterinär der Republik Litauen. 

In Litauen stellt die Vogelgrippe weiterhin eine akute Bedrohung dar. In diesem Jahr wurde im Land bereits ein Fall von Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb festgestellt. Angesichts der sich ständig ändernden epidemiologischen Lage weltweit werden Geflügelhalter aufgefordert, wachsam zu bleiben und die Biosicherheitsvorschriften strikt einzuhalten.  

Angesichts der weiterhin schwierigen weltweiten Lage sind ein verantwortungsbewusstes Handeln jedes Geflügelhalters und die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen der wichtigste Schutz vor dieser gefährlichen Krankheit. Es wird empfohlen, die Vögel so zu halten, dass sie keinen Kontakt zu Wildvögeln haben, Futter und Wasser vor Verunreinigungen zu schützen, den Zutritt von Unbefugten zu den Haltungsbereichen zu beschränken, die Hygienevorschriften einzuhalten und den Gesundheitszustand der Vögel zu überwachen.  

VMVT

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