300.000 Euro werden dieses Jahr für die Fischzucht bereitgestellt
Der Umweltminister genehmigt die Vergabe von Mitteln aus dem Umweltförderprogramm für die Fischzucht. In diesem Jahr sind dafür 300.000 Euro vorgesehen, etwa 50.000 Euro mehr als in den Vorjahren.
>Wie das Umweltministerium mitteilt, werden die für die Fischzucht bereitgestellten Mittel nur für die Fischzucht in öffentlichen Gewässern verwendet, für die keine Fischereierlaubnis erteilt wurde, d.h. in Gewässern, die nicht verpachtet sind. Gepachtete Gewässer werden von ihren Pächtern nach 10 Jahre gültigen Fischzuchtplänen bestückt.
„Um eine ausreichende Anzahl von Raubfischen in den Gewässern zu erhalten, werden vor allem Hechte eingesetzt, die oft von Hobbyfischern gefangen werden. Im vergangenen Jahr wurden mit finanzieller Unterstützung des Umweltministeriums mehr als 100.000 Hechte sowie weiße und gefleckte Brassen in 38 nationale Gewässer eingesetzt, die im Fisch- und Krebsaufstockungsplan für 2025 aufgeführt sind. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Fische, die in diesem Jahr ausgesetzt werden, noch höher sein wird", so das Umweltministerium.
>Das Vorkommen von Raubfischen ist besonders wichtig in Gewässern, deren ökologischer Zustand aufgrund früherer Verschmutzungen verbessert werden sollte. In solchen Fällen werden auf der Grundlage von Forschungsempfehlungen Bio-Manipulationsmaßnahmen durchgeführt, um die Abundanz von Raubfischen zu erhöhen und die Abundanz von Cypriniden zu verringern.
Die Zahl der Raubfische wird durch Hechtbesatz weiter erhöht. Um die Abundanz von planktophagen und benthophagen Fischen durch Biomanipulation wirksam zu kontrollieren, sollte die Raubfischbiomasse mindestens 25 % der Gesamtbiomasse aller Fische ausmachen.
Nach Angaben des Umweltministeriums wird der Fischbesatz nicht bei zugefrorenen Gewässern durchgeführt, sondern beginnt nach der Eisschmelze und im Frühjahr, wobei der intensivste Besatz im Herbst stattfindet.
Daten zu den bereits durchgeführten Besatzmaßnahmen sind im Informationssystem zur biologischen Vielfalt verfügbar. Die Karte zeigt die Ergebnisse der Besatzmaßnahmen, die von Behörden und Fischereibetrieben durchgeführt wurden, sowie Datum, Uhrzeit und Ort der geplanten Besatzmaßnahmen.