CASE IH hat die Axial-Flow 160-Mähdrescher überarbeitet: mehr Automatisierung und Präzision
CASE IH präsentiert die überarbeitete Serie der Getreideerntemaschinen Axial-Flow 160 – eine Lösung für Landwirte, die bereits nicht nur über einen Maschinenwechsel nachdenken, sondern auch über eine neue Effizienzstufe für ihren Betrieb. Diese Baureihe zielt auf das Segment der Klassen 6–7 ab, nähert sich jedoch hinsichtlich des Technologieumfangs und des Automatisierungsgrades deutlich den Mähdreschern der höheren Klassen an.
Die Neuerungen umfassen nicht nur mechanische Verbesserungen, sondern auch ein grundlegend verstärktes digitales Ökosystem – vom automatisierten Dreschen bis hin zur Datenverwaltung in Echtzeit. Dies ist besonders relevant für landwirtschaftliche Betriebe, die langfristige Investitionen planen und von ihren Maschinen erwarten, dass sie nicht nur die Arbeit erledigen, sondern auch zur Optimierung der Arbeitsabläufe beitragen.
Paulius Račiūnas, Produktmanager bei der UAB „Dotnuva Baltic“, dem Vertreter von CASE IH in den baltischen Staaten, betont, dass auf dem Markt ein deutlicher technologischer Wandel zu beobachten ist: „Mähdrescher der Mittelklasse müssen heute nicht nur mechanische Leistungsfähigkeit, sondern auch fortschrittliche digitale Funktionen bieten. Die überarbeitete Axial-Flow-160-Serie ermöglicht es Landwirten, präziser, effizienter und mit geringerer Belastung für den Fahrer zu arbeiten, wodurch dieses Segment dem technologischen Niveau der Flaggschiff-Modelle näher rückt.“

Eine der wesentlichen Neuerungen dieser Baureihe ist die Elektronik der neuen Generation, die eine schnellere Datenverarbeitung und eine präzisere Steuerung aller Mähdrescherprozesse ermöglicht. In der Praxis bedeutet dies nicht nur mehr Komfort für den Fahrer, sondern auch die Möglichkeit, schneller auf sich ändernde Feldbedingungen zu reagieren. Dank integrierter Diagnose- und Fernüberwachungsfunktionen können Servicetechniker Probleme erkennen, noch bevor sie den Betrieb ernsthaft beeinträchtigen, und so Ausfallzeiten gerade dann minimieren, wenn es am wichtigsten ist – nämlich in der Hochsaison der Ernte.
Auch der Fahrerarbeitsplatz hat einen großen Sprung nach vorne gemacht. Das duale Pro 1200-Bildschirmsystem verändert die Arbeitslogik grundlegend – auf einem Bildschirm lässt sich der Maschinenbetrieb überwachen, auf dem anderen die agronomischen Daten. Diese Lösung ermöglicht einen besseren Überblick über die Situation und schnellere Entscheidungen, insbesondere bei langen Arbeitszeiten. Dazu tragen auch integrierte Systeme wie Harvest Command™, das die Ernteparameter automatisch optimiert, sowie AccuGuide™, das eine präzise Fahrführung auf dem Feld gewährleistet. All dies trägt dazu bei, die Ermüdung des Bedieners zu verringern und gleichzeitig eine hohe Arbeitsqualität aufrechtzuerhalten.
Ein nicht minder wichtiger Aspekt ist die Präzisionslandwirtschaft. In der überarbeiteten Baureihe werden Lösungen implementiert, die es dem Mähdrescher ermöglichen, ein vollwertiger Bestandteil des digitalen Betriebs zu werden. Der neue Vector Pro-Empfänger sorgt für eine höhere Navigationsgenauigkeit selbst unter schwierigen Bedingungen, während Funktionen wie AccuSync™ und AccuTurn™ ermöglichen eine effizientere Koordination der Arbeit zwischen mehreren Maschinen und die Automatisierung sich wiederholender Prozesse. Wichtig ist auch, dass die Kommunikationslösungen ohne zusätzliche Abonnementgebühren integriert sind, wodurch die Nutzung der Technologien einfacher und aus Kostensicht besser planbar wird.

Obwohl der Digitalisierung viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, kommt auch die Hauptfunktion des Mähdreschers nicht zu kurz – eine stabile und qualitativ hochwertige Ernte. Ein überarbeitetes Getreidetransportsystem, ein auf 12.500 l vergrößertes Getreidebunker-Fassungsvermögen und ein neuer Antrieb für die Zuführschnecken ermöglichen eine effizientere Steuerung des Entladevorgangs und reduzieren Verluste. Zusätzliche mechanische Funktionen wie der zweistufige Antrieb der Neigekammer und eine zusätzliche Förderkette wurden integriert. Der einstellbare Mähwinkel von +14°/-4° und die optimierte Konfiguration der Häckselsegmente ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Pflanzen und Feuchtigkeitsbedingungen. Das bedeutet einen stabileren Durchsatz und weniger Kompromisse zwischen Leistung und Qualität.
Auch der Bedienkomfort wird zu einem wichtigen Argument bei der Auswahl der Maschine. Die überarbeitete Kabine übernimmt Lösungen aus den Modellen der höheren Klasse – mehr Ergonomie, bessere Sicht und eine effizientere Klimaregelung. Bei langen Arbeitszeiten ist dies nicht weniger wichtig als die technischen Parameter des Mähdreschers selbst.
Zusammenfassend zeigt die Überarbeitung der Axial-Flow 160-Serie deutlich, dass ein Mähdrescher heute nicht mehr nur eine Erntemaschine ist. Er wird zu einem Datenzentrum, einem Instrument zur Entscheidungsfindung und einem wichtigen Bestandteil der Effizienz des gesamten Betriebs. Für Landwirte, die eine Erneuerung ihres Maschinenparks oder den Umstieg auf modernere Lösungen in Erwägung ziehen, ist dies eine der Technologien, die es ermöglicht, nicht nur schneller, sondern auch intelligenter zu arbeiten – mit höherer Präzision, geringeren Kosten und einer deutlicheren Rendite aus der Investition.
Weitere Informationen zu Mähdreschern erhalten Sie von den Spezialisten der UAB „Dotnuva Baltic“: +370 615 29352, paulius.raciunas@dotnuvabaltic.lt.