Lettische Kapitalgesellschaft darf Baltic Champs von der Auga-Gruppe erwerben

Asociatyvi nuotr. Baltic Champs nuotr.

Der Wettbewerbsrat hat dem lettischen Unternehmen „Global Champs“, das sich im Besitz der lettischen Großfamilie Mhitaryjanai befindet, erlaubt, das Pilzgeschäft „Baltic Champs“ von der finanziell angeschlagenen „Auga Group“, einem der größten Bio-Lebensmittelhersteller im Baltikum, der sich in einer Umstrukturierung befindet, zu erwerben.

Wie der Rat mitteilte, strebt „Global Champs“ eine Übernahme von 100 Prozent der Anteile an.

„Der geplante Zusammenschluss wird nicht zur Begründung oder Verstärkung einer beherrschenden Stellung oder zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs auf den relevanten Märkten führen“, – so der Rat in seiner Anmeldung.

Wie BNS berichtete, hatten die Unternehmen im Dezember vergangenen Jahres einen Vorvertrag über die Transaktion unterzeichnet.

Zum damaligen Zeitpunkt erklärte die Auga-Gruppe, dass die Transaktion nicht nur ihre Finanzverbindlichkeiten um fast 5 Mio. EUR verringern, sondern auch die aufgelaufenen und nicht gezahlten Zinsen decken würde. Der endgültige Preis für den Verkauf ist noch nicht bekannt.

Nach dem vom Gericht genehmigten Umstrukturierungsplan wird der Großteil des Erlöses aus dem Verkauf der Aktien von „Baltic Champs“ zur Rückzahlung von Privatplatzierungsanleihen verwendet, die von „Auga group“'s subsidiary management company „AWG investment 1“ ausgegeben wurden und einen Gesamtnominalwert von 4,9 Millionen Euro haben. 100 % der Aktien von Baltic Champs sind als Sicherheit für die Anleihen verpfändet.

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Es wurde angekündigt, dass der Verkaufspreis der Aktien auf der Grundlage einer in der Vereinbarung festgelegten Formel im Einklang mit dem Umstrukturierungsplan des Unternehmens berechnet wird. Der Formelpreis für die Baltic Champs-Aktien wird höher sein als der Betrag, der für die vollständige Rückzahlung der Anleihen und die Zahlung der Zinsen an ihre Inhaber erforderlich ist.

Wie BNS berichtete, wurde der Restrukturierungsplan der Auga Group im August letzten Jahres von den Aktionären und Gläubigern des Unternehmens angenommen und am 2. September vom Regionalgericht Vilnius genehmigt.

Bis Ende 2029 will die Auga Group ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig begleichen und ihre Schulden von 83,4 Mio. EUR auf Null reduzieren.

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