Arbeitsamt: Die registrierte Arbeitslosigkeit in Litauen stieg im Juli auf 8 Prozent.

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Im Hochsommer hat sich der litauische Arbeitsmarkt abgekühlt – die registrierte Arbeitslosigkeit stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 8 Prozent, und die Zahl der Arbeitslosen im Land stieg auf 145.700, wie die Arbeitsagentur mitteilt.

„Derzeit sehen wir auf dem Arbeitsmarkt eher Anzeichen einer Verlangsamung als einer Abschwächung. Die Daten aus der Sommermitte bestätigen erneut, dass der Arbeitsmarkt dynamisch ist und sich ständig an veränderte Umstände anpasst – einige Indikatoren bleiben stabil, andere verlangsamen sich vorübergehend. Dennoch bleibt der allgemeine Trend positiv", wird Jurgita Zemblytė, Leiterin der Abteilung für Überwachung und Analyse der Arbeitsagentur, in der Mitteilung zitiert.

Nach Angaben der Arbeitsagentur waren am 1. August landesweit 145.700 Kunden der Arbeitsagentur registriert, denen der Status als Arbeitsloser zuerkannt wurde. Das sind 2,9 Prozent mehr als im Vormonat, und die registrierte Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote stieg im Juli in 39 Gemeinden an, sank in 16 und blieb in 7 unverändert. Die niedrigste Arbeitslosenquote wurde in den Gemeinden der Bezirke Neringa, Birštonas, Joniškis, Kretinga und Šilalė verzeichnet. Die höchste hingegen in den Bezirken und Gemeinden Kalvarija, Ignalina, Zarasai und Anykščiai.

Der Arbeitskräftebedarf blieb wie in den Vormonaten stabil – die Zahl der offenen Stellen überschritt den fünften Monat in Folge die Marke von 15.000. Die meisten Stellenangebote wurden im Produktionssektor ausgeschrieben – 3.200 –, sowie im Verwaltungs- und Dienstleistungsbereich – 2.400 –, im Handel – 2.300 sowie im Baugewerbe – 1.600.

Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen in Litauen belief sich auf 1,47 Millionen. Der größte Zuwachs an Beschäftigten war in den Bereichen Handel, öffentliche Verwaltung und Verteidigung, Verkehr und Lagerung sowie Gesundheitswesen zu verzeichnen.

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