Vier Tage ohne Strom von ESO. Wie hat der größte Familien-Milchviehbetrieb Litauens diese Situation überstanden? (VIDEO)

Der Sturm, der vor einigen Tagen über Litauen hereinbrach, hat mehr als 250.000 Haushalte ohne Strom zurückgelassen. Die Störungen in der Stromversorgung betrafen nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Landwirte – also jene Betriebe, von denen die Ernährungssicherheit des Landes täglich abhängt.

Wie funktioniert ein Milchviehbetrieb, in dem 1.100 Kühe gemolken werden müssen, wenn vier Tage lang kein Strom von ESO da ist? Wie lässt sich das Wohlergehen der Tiere gewährleisten? Was ist zu tun, wenn praktisch der gesamte Betrieb eines modernen landwirtschaftlichen Betriebs vom Strom abhängt?

„Agrobitė play“ besuchte den größten Familien-Milchviehbetrieb in Litauen und beleuchtete die Situation aus der Perspektive der Landwirte. Wir haben gesehen, wie die Landwirte die Krise bewältigt haben und welchen Herausforderungen sie nach dem Ausfall der Stromversorgung gegenüberstanden.

Die Landwirte sagen, sie seien bereit, sich auch unter den schwierigsten Umständen gegenseitig zu helfen. Diese Situation warf jedoch auch eine viel umfassendere Frage auf: Wie gut sind wir tatsächlich auf langfristige Infrastrukturausfälle vorbereitet?

Erinnern wir uns an die leeren Regale in den Supermärkten zu Beginn der Quarantäne. Was würde passieren, wenn die Stromausfälle nicht nur einige Stunden oder einen Tag, sondern deutlich länger andauern würden?

Das haben wir auf dem Bauernhof gesehen und gehört.

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