Zu Beginn der Getreideernte wurde ein Problem deutlich: Auf den Feldern zurückgelassene Imkereiausrüstung stellt eine Gefahr für alle dar
Mit Beginn der Getreideernte weisen die Landwirte bereits auf die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs zwischen Landwirten und Imkern hin.
„MR. Ūkis“ hat auf dem sozialen Netzwerk „Facebook“ über eine Situation berichtet, mit der sie in den ersten Tagen der Ernte konfrontiert waren – in drei verschiedenen Rapsfeldern wurden zurückgelassene Teile von Bienenstöcken, Rahmen, Kisten und anderes Imkereizubehör gefunden. Ein Teil davon war zwischen den Pflanzen kaum zu erkennen, während andere Teile in den Schneidweg des Mähdreschers gerieten.
Nach Angaben der Landwirte stellen solche Situationen eine echte Gefahr nicht nur für teure landwirtschaftliche Maschinen dar, sondern auch für die Sicherheit der Menschen und die Bienenvölker selbst. Selbst ein kleiner, auf dem Feld zurückgelassener Gegenstand kann den Mähdrescher beschädigen, die Getreideernte in der intensivsten Phase zum Stillstand bringen und zusätzliche Verluste verursachen. Bei einer Kollision mit der Maschine haben die Bienen kaum Überlebenschancen.
Die Landwirte weisen darauf hin, dass die Standorte der Bienenstöcke gemäß den geltenden Vorschriften deutlich gekennzeichnet sein müssen, und deren Besitzer den Grundstückseigentümer oder den Landwirt, der das Feld bewirtschaftet, über die Aufstellung der Bienenstöcke informieren sollten. Ebenso wichtig ist es, vor Beginn der Getreideernte die gesamte Imkereiausrüstung von den Feldern zu entfernen und den Zeitpunkt der Abholung abzustimmen.
Laut „MR. Ūkio“ steht der Respekt vor der Arbeit der Imker außer Frage, muss jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen.
„Bevor Sie Bienenstöcke auf einem fremden Feld aufstellen, setzen Sie sich mit dem Grundstückseigentümer in Verbindung, geben Sie den genauen Standort an, hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, vereinbaren Sie den Zeitpunkt für den Abtransport der Bienenstöcke und holen Sie die gesamte Ausrüstung vor der Getreideernte wieder ab. Ein einziger Anruf oder eine Nachricht hätte helfen können, eine solche Situation zu vermeiden“ – so kommentiert „MR Ūkis“ den Vorfall.
Eine verantwortungsvolle Kommunikation zwischen Imkern und Landwirten trägt angeblich dazu bei, nicht nur Eigentum, sondern auch Leben zu schützen, was für die Landwirtschaft, die biologische Vielfalt und den Erhalt des gesamten Ökosystems von entscheidender Bedeutung ist.