Den Opfern der Frost- und Unwetterschäden des vergangenen Jahres sollen weitere 860.000 Euro zugeteilt werden

ŽŪM nuotr.

Die Regierung hat den Landwirten, die im vergangenen Jahr unter Frost und Unwettern gelitten haben, weitere 860.000 Euro an Entschädigungen aus der staatlichen Reserve zugewiesen.

Nach Angaben des Finanzministeriums werden die Schäden, aufgrund derer im vergangenen Jahr der nationale Notstand ausgerufen wurde, in gleichem Umfang wie zuvor entschädigt – nämlich zu 22 Prozent der Schadenshöhe.    

„Da Anträge auf Entschädigung für erlittene Schäden innerhalb von drei Jahren gestellt werden können, reichen die Gemeinden immer wieder neue Anträge von Landwirten ein“, – erklärte das Ministerium zuvor gegenüber BNS.

Aufgrund des Frostschadens würden 12.500 Euro an die Gemeinde Alytus und 11.700 Euro an die Gemeinde Anykščiai gehen. Aufgrund der Starkregenfälle sind für Anykščiai 37.900 Euro vorgesehen, für Biržai 293.700 Euro, für Joniškis 78.200 Euro, Kelmė – 9.600, Kėdainiai – 34.100, dem Kreis Klaipėda – 27.400, Kretinga – 110.900, Pakruojis – 36,5 Tausend, Šilalė – 8,2 Tausend, Šilutė – 183,6 Tausend, Telšiai – 15,7 Tausend Euro.

Im Februar wurden aus der staatlichen Reserve 40,9 Tausend Euro für Schäden durch Starkregen und Frost bereitgestellt, Ende April weitere 320,5 Tausend Euro.

Es wurde bekannt gegeben, dass in Litauen im vergangenen Jahr 4.818 Hektar durch Frost geschädigte Obststräucher und Beerenplantagen sowie weitere 9.116 Hektar anderer landwirtschaftlicher Pflanzen und Kulturen festgestellt wurden. Durch die lange Regenperiode wurden 17.600 ha Anbauflächen für Pflanzen und Feldfrüchte in Mitleidenschaft gezogen.

Am 1. April dieses Jahres hob die Regierung den im vergangenen Frühjahr und Sommer aufgrund der Folgen von Frost und lang anhaltendem Regen für die Landwirtschaft ausgerufenen Notstand auf nationaler Ebene auf. 

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