Der berühmte "Meteorologe" Whistler Phil sagt sechs weitere Winterwochen voraus
Gute Nachrichten für alle, die auf ein baldiges Ende des Frostes in den Vereinigten Staaten gehofft haben: Der berühmte Phil the Whistler sah seinen Schatten am Whistle Day, wie amerikanische Medien berichten. Das bedeutet, dass noch sechs Wochen Winter vor uns liegen.
>Am frühen Morgen des 2. Februar versammelten sich wie jedes Jahr Tausende von Neugierigen in der Gegend von Panxuton in Pennsylvania, um die Vorhersage des Nagers nicht zu verpassen. Mitglieder des alteingesessenen „Whistle Club“ holten Phil aus seiner Höhle und präsentierten nach einem „Interview“ mit ihm die Ergebnisse.
Phil macht seine Vorhersagen schon seit mehr als 130 Jahren. Sein Alter ist in Panxutonie ein Tabuthema. In Wirklichkeit werden die Pfeifer nur etwa zehn Jahre alt. Es heißt jedoch, dass Phil jedes Jahr einen speziellen Trank zu sich nimmt, der sein Leben verlängert, und er zwinkert den Mitgliedern des Whistle Club zu.
Nach Angaben des Clubs handelt es sich bei Abweichungen zwischen dem tatsächlichen Wetter und Phils Vorhersage um einen Übersetzungsfehler– seine Vorhersagen sind angeblich immer korrekt. Allerdings waren nicht einmal die Hälfte der Vorhersagen des Pfeifers richtig – das Werfen einer Münze würde die Vorhersage noch genauer machen.
Diese Tradition geht auf deutsche Einwanderer zurück, die das Verhalten des Pfeifers nutzten, um den Beginn der Aussaat vorherzusagen. Weltberühmt wurde die Tradition durch die Komödie "Groundhog Day" von 1993.