Südkoreanische und deutsche Unternehmen verklagen Kauno Grūdais wegen einer Marke

Asociatyvi nuotr.

Der südkoreanische Lebensmittelriese „CJ CheilJedang Corporation“ und die deutsche „CJ Europe“ verklagen „Kauno grūdai“, ein Unternehmen, das vom litauischen Agrar- und Lebensmittelkonzern „Akola group“ kontrolliert wird, um ihm den Verkauf des Zusatzstoffs in Tierfutter zu verbieten. 

Die Unternehmen ersuchen das Gericht, Kauno grūdai“ zu verbieten, Futtermittelzusatzstoffe mit der EU-Marke "Best Amino“" in der gesamten EU und den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums ohne die Zustimmung von „CJ CheilJedang Corporation“ zu vermarkten, zu lagern und anderweitig zu vertreiben, so das Urteil des litauischen Berufungsgerichts vom 19. Februar. 

Die Unternehmen fordern außerdem, dass Kauno grūdus“ alle in seinem Besitz befindlichen und an Dritte übergebenen Verpackungen dieser Zusatzstoffe vernichtet, sowie 370.000 EUR Schadensersatz.

Das südkoreanische Unternehmen argumentierte vor Gericht, es sei weltweit führend auf dem Markt für Aminosäuren in Geflügel-, Vieh- und Fischfutter und biete als einziges alle wichtigen L-Aminosäuren auf dem Markt an, die durch umweltfreundliche mikrobielle Fermentation gewonnen werden.

„Kauno grūdai“ beantragte die Abweisung der Klage und die Verurteilung von „CJ CheilJedang Corporation“ zur Zahlung einer Sicherheit in Höhe von 9.500 Euro für die möglichen Prozesskosten des Unternehmens.

Am 19. Februar gab das litauische Berufungsgericht dem Antrag von „Kauno grūdų“ statt und änderte die Entscheidung des Regionalgerichts Vilnius vom November letzten Jahres nicht. 

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