Landwirt spritzt Gülle auf 20 Autos, die auf seinem Rasen stehen
In Cumbria, Großbritannien, hat ein Landwirt rund 20 Autos, die von Touristen illegal auf seinem Rasen abgestellt worden waren, mit Gülle besprüht. Der Vorfall löste in den sozialen Medien ein großes Echo aus und veranlasste die Polizei zu einer Untersuchung.
Der Landwirt Hogg Hodgson sagte, er habe die Autofahrer wiederholt gewarnt, nicht auf Privatgrundstücken zu parken. Er sagte, er habe Schilder und Steine am Eingang aufgestellt, aber einige Besucher ließen sich von den Schranken anlocken und parkten ihre Autos trotzdem auf der Wiese.
Nach Angaben lokaler Medien sind die nahe gelegenen offiziellen Parkplätze an Wochenenden schnell voll, und einige Touristen suchen sich unbefugte Plätze, um ihre Autos abzustellen. Unter den mit Gülle besprühten Fahrzeugen waren auch Luxusautos.
Obwohl die Aktion des Landwirts in der Öffentlichkeit Unterstützung fand, weisen Rechtsexperten darauf hin, dass unbefugte Eingriffe in fremdes Eigentum dazu führen können, dass der Grundstückseigentümer selbst haftbar gemacht wird. Die Polizei untersucht derzeit die Umstände des Vorfalls.
Der Lake District ist einer der meistbesuchten Nationalparks Großbritanniens und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Lokale Gemeinden und Landwirte beschweren sich seit Jahren über illegales Parken, zertrampelte Wiesen und die steigende Zahl von Touristen.