HMVVT: Übernahme der schwedischen Best Practice bei der Futtermittelkontrolle angestrebt

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Am 14. und 15. Januar 2026 besuchte ein Team des Staatlichen Lebensmittel- und Veterinäramtes (SFVO) Schweden, um an einem Erfahrungsaustausch mit Fachleuten des schwedischen Landwirtschaftsrates (Jordbruksverket) teilzunehmen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Verbesserung der Planung von Futtermittelproben, der Risikobewertung und der Prozessorganisation.

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Eines der Hauptthemen des Besuchs war der Übergang Schwedens zu einem flexibleren Kontrollmodell. Der bis 2017 verwendete feste Probenahmeplan erwies sich als ineffizient und überflüssig. Das neue Modell gibt den Inspektoren mehr Autonomie, die die Proben auf der Grundlage von Risikobewertungsrichtlinien, der tatsächlichen Situation vor Ort und dem neuesten Handbuch für Futtermittelprobenahmen auswählen. Diese Praxis hilft, überflüssige Tests zu vermeiden und die Kontrollziele effizienter zu erreichen.

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„Die wichtigste Lektion, die wir mitnehmen – Vertrauen in die Kompetenz und Flexibilität der Fachleute. Das Beispiel Schwedens inspiriert uns, auch in Litauen die Prozesse zu vereinfachen, damit die Kontrolle keine zusätzliche Belastung ist, sondern eine Tätigkeit, die einen echten Mehrwert schafft", sagte Aistė Kotryna Remeikienė, Chefberaterin des MoIHCP.

Schweden hat ein anderes Finanzierungssystem: Die Betreiber zahlen eine jährliche Gebühr für Inspektionen und kommen selbst für Probenahmen auf. Der Staat (SBA) übernimmt nur die Kosten für die Serotypisierung von Salmonellen.

Am ersten Tag wurden auch die nationalen Rechtsvorschriften über die obligatorische Selbstkontrolle von Salmonellen und Aflatoxinen durch die Betreiber selbst analysiert.

Der zweite Tag des Besuchs war der Beobachtung der praktischen Abläufe bei einem der größten schwedischen Futtermittelhersteller, – „Lantmännen“, gewidmet. Die VVM-Spezialisten beobachteten, wie ihre Kollegen in einer realen Umgebung arbeiten, welche technischen Hilfsmittel sie verwenden und wie sie den sicheren Transport von Proben gewährleisten.

 Bei der Analyse der von den schwedischen Kollegen verwendeten Dokumente und Methoden bewerteten die VMVT-Spezialisten die Möglichkeiten, diese bewährten Verfahren in das litauische Futtermittelkontrollsystem zu integrieren. Der kontinuierliche Erfahrungsaustausch mit Experten aus anderen EU-Ländern dient dem Ziel, sicherzustellen, dass die in Litauen angewandten Kontrollmechanismen den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und so wirksam wie möglich sind.

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