Polen ist nach wie vor einer der wichtigsten Erdbeeranbauer in der Europäischen Union
Polen bleibt einer der größten Erdbeeranbauer in der Europäischen Union, obwohl die Erdbeeranbauer des Landes aufgrund von Frost und Regenfällen erneut mit einer schwierigen Saison zu kämpfen haben, wie offizielle Statistiken zeigen.
Nach Angaben der staatlichen Landwirtschaftsagentur KOWR ist Spanien das einzige Land, in dem mehr Erdbeeren angebaut werden als in Polen. Im Jahr 2025 ernteten die polnischen Landwirte 151.000 Tonnen Erdbeeren – 5 Prozent weniger als im Vorjahr, was 13 Prozent der EU-Produktion entspricht, wie das Nachrichtenportal des öffentlich-rechtlichen Senders „TVP World“ berichtet.
Erdbeeren gehören zu den beliebtesten saisonalen Lebensmitteln in Polen, sind aber auch ein wichtiges Exportprodukt: In den letzten Jahren wurden 45–70 Prozent der im Land angebauten Erdbeeren ins Ausland verkauft.
Im vergangenen Jahr verkaufte Polen 74.000 Tonnen Erdbeeren ins Ausland, überwiegend in gefrorener Form, und erzielte damit einen Erlös von 166 Millionen Euro, obwohl die Exportmengen geringer waren als im Jahr 2024. Deutschland, Frankreich und die Niederlande gehörten zu den Hauptabnehmern.
Erwähnenswert ist, dass polnische Erdbeeren weltweit für ihren Geschmack geschätzt werden. Im Jahr 2025 belegten die in der Region Kaschubien im Nordwesten Polens angebauten Sorten den zweiten Platz in der von der Lebensmittel-Enzyklopädie „Taste Atlas“ erstellten Liste der 100 besten Früchte der Welt den zweiten Platz ein.