Eine Tragödie bei „Lifosa“ erschüttert Kėdainiai – mutmaßlicher Selbstmord (aktualisiert)
Der Donnerstagmorgen begann im Industriegebiet von Kėdainiai mit einer schockierenden Nachricht. Die Notrufzentrale erhielt einen Bericht über einen Mann mit einer Schusswunde, der auf dem Gelände der AB „Lifosa“ entdeckt worden war. Die Beamten untersuchen derzeit die Umstände des Vorfalls, doch nach ersten Erkenntnissen hat sich die Person das Leben genommen.
Einsatz der Rettungsdienste
Die Meldung über den Vorfall auf dem Werksgelände an der Juodkiškio-Straße erreichte die Einsatzkräfte am frühen Morgen. Nach Angaben der Notrufzentrale ging der Anruf um 7:29 Uhr ein. Der Anrufer teilte mit, dass auf dem Firmengelände ein blutender Mann gefunden worden sei, der eine Schussverletzung im Kopfbereich aufweise.
Auch Polizeibeamte bestätigen den Vorfall.
„Heute um 7:33 Uhr ging eine Meldung ein, dass in Kėdainiai, in der Juodkiškio-Straße, in einem Unternehmen ein 1981 geborener Mann möglicherweise Hand an sich gelegt hat“, – teilten Polizeisprecher mit.
Rettungswagen und Polizeieinheiten wurden umgehend zum Tatort entsandt, doch als die Rettungskräfte eintrafen, wurde der Tod des Mannes festgestellt.
Beileidsbekundung
Unterdessen spricht die AG „Lifosa“ den Angehörigen und Kollegen des Mitarbeiters ihr Beileid aus. „Wir bestätigen, dass heute ein Mitarbeiter des Unternehmens verstorben ist. Derzeit sind Rettungskräfte und Polizeibeamte vor Ort im Einsatz, und es werden alle notwendigen Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt, um die Ursachen des Unglücks zu ermitteln.
Die gesamte Unternehmensgemeinschaft ist zutiefst erschüttert. In dieser schweren Stunde sprechen wir der Familie und den Angehörigen des verstorbenen Kollegen unser tiefstes Beileid aus“ – heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens gegenüber der Presse.
Das Unternehmen teilt mit, dass es mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet und alle erforderlichen Informationen bereitstellt, jedoch keine detaillierteren Kommentare zu den Umständen des Vorfalls abgibt, um die offiziellen Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.
Ermittlungen eingeleitet
Vertreter der Hauptpolizeidirektion des Bezirks Kaunas geben an, dass derzeit Ermittlungen laufen.„Die Beamten klären die Umstände des Vorfalls. Es wurde eine Untersuchung zur Feststellung der Todesursache eingeleitet“, fügten die Pressesprecher der Polizei hinzu.
Auch die Staatliche Arbeitsaufsichtsbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, gibt jedoch keine näheren Informationen bekannt.
Zunächst hatte die AB „Lifosa“ die Informationen dementiert
Über den Unfall hatte „Agrobitė“ bereichtet bereits am Donnerstagmorgen. Die Polizeisprecherin Odeta Vaitkevčienė gab an, dass in dem Unternehmen ein 1981 geborener Mann mit einer Schussverletzung aufgefunden wurde. Wegen des Vorfalls wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um die Todesursache festzustellen.
Laut Quellen von „Agrobitė“ könnte der Verstorbene eine Führungsposition innegehabt haben. Diese Information wurde jedoch nicht offiziell bestätigt, und die AG „Lifosa“ wollte sich nicht zu der möglichen Tragödie äußern und bestritt diese.