VMVT warnt Geflügelhalter vor Newcastle-Krankheit: Ausbruch in Lettland festgestellt
In einem kommerziellen Geflügelbetrieb im benachbarten Lettland ist ein Fall von Newcastle-Krankheit bestätigt worden, teilte der Staatliche Lebensmittel- und Veterinärdienst (SVVT) am Donnerstag mit.
In der Nähe der lettisch-litauischen Grenze sei ein Ausbruch der Krankheit festgestellt worden, hieß es.
Da sich die Krankheit sehr nahe an Litauen ausbreitet, warnt der Dienst, dass ein reales Risiko besteht, dass das Virus in unser Land gelangt. Die Geflügelhalter werden daher dringend gebeten, besonders wachsam zu sein und die Biosicherheitsvorschriften in ihren Betrieben strikt einzuhalten.
„Die wichtigste Präventivmaßnahme gegen diese Krankheit – strenge Biosicherheit und Schutz des Geflügels vor dem Kontakt mit Wildvögeln. Das Virus der Newcastle-Krankheit wird nicht nur durch wandernde Wildvögel, sondern auch durch kontaminierte Transportmittel, Schuhe, Ausrüstung und andere indirekte Kontakte verbreitet. Deshalb ist es wichtig, die Hygienevorschriften strikt einzuhalten, die Stallungen regelmäßig zu desinfizieren und den Zugang für Unbefugte zu begrenzen", so der VMVT in einer Erklärung.
Die Behörde wies auch darauf hin, dass die Impfung gegen die Newcastle-Krankheit dazu beiträgt, die Ausbreitung der Krankheit zu verringern. In Litauen wird dies auf freiwilliger Basis in gewerblichen Betrieben durchgeführt.
Nach Angaben des MoHFW wurden die meisten Krankheitsfälle in diesem Jahr in den Nachbarländern Polen (95) und Deutschland (61) verzeichnet, mit Ausbrüchen in der Tschechischen Republik (25), in Spanien (7) und in der Slowakei (1).
In Litauen wurde die Krankheit im Februar dieses Jahres in einem Betrieb im Bezirk Vilnius festgestellt, in dem mehr als 40 Tiere gehalten wurden.