„Rapsoila“ wird in Kėdainiai eine Rapsverarbeitungsanlage für fast 13 Millionen Euro errichten

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Der Biodieselhersteller „Rapsoila“ plant in Kėdainiai den Bau einer Rapsverarbeitungsanlage, in die fast 13 Millionen Euro investiert werden sollen, berichtet „Verslo žinios“.

Es ist geplant, dass die Anlage jährlich bis zu 100.000 Tonnen Rapssamen verarbeiten kann. Dort sollen technisches Rapsöl für die weitere Biodieselproduktion sowie Futtermittel und Lecithin hergestellt werden.

Pro Jahr sollen etwa 40–44.000 Tonnen technisches Rapsöl, 56–60.000 Tonnen Futtermittel und etwa 1.500 Tonnen Lecithin hergestellt werden sollen.

Wie das Unternehmen gegenüber dem Portal angab, beläuft sich die Summe der förderfähigen Projektkosten auf 12,72 Millionen Euro. Davon stammen 7,62 Millionen Euro aus Mitteln des Fonds für gerechten Wandel der Europäischen Union (EU), weitere 5,1 Millionen Euro werden vom Unternehmen selbst investiert.

„Rapsoila“ hat bereits mit den Vorbereitungsarbeiten für das Projekt begonnen und beschafft derzeit die Ausrüstung. Das Projekt soll bis Ende August 2029 abgeschlossen sein.

Nach Angaben des Registerzentrums stiegen die Einnahmen von „Rapsoila“ im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 90 Millionen Euro gestiegen, während der Nettogewinn um rund 1 Million Euro auf 4,88 Millionen Euro gesunken ist.

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