Eurostat: In Litauen wurde im August die höchste jährliche Inflationsrate in der Eurozone verzeichnet

Asociatyvi nuotr.

Die harmonisierte jährliche Inflationsrate in Litauen lag im August bei 5,8 Prozent und war damit die höchste unter den Ländern der Eurozone, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Schätzung von Eurostat hervorgeht.

Im Vergleich zum Juli, als die jährliche Inflationsrate in Litauen bei 5,4 Prozent lag, beschleunigte sich das Inflationswachstum um 0,4 Prozentpunkte. Vor einem Jahr, im August 2025, lag die jährliche Inflationsrate im Land bei 3,6 Prozent.

Nach Litauen wurde im August die höchste jährliche Inflationsrate in Zypern verzeichnet – 5,2 Prozent, in Bulgarien – 5,1 Prozent, in Spanien – 4,5 Prozent und in Belgien – 4,2 Prozent.

In den anderen baltischen Staaten stiegen die Preise langsamer. In Lettland lag die jährliche Inflationsrate im August bei 2,9 Prozent, in Estland bei 1,3 Prozent. In Estland war die Inflationsrate die niedrigste in der gesamten Eurozone.

In der gesamten Eurozone lag die jährliche Inflationsrate im August nach vorläufigen Angaben bei 3,3 Prozent, verglichen mit 2,9 Prozent im Juli. Vor einem Jahr lag sie bei 2 Prozent.

Den stärksten jährlichen Preisanstieg in der Eurozone verzeichnete im August der Energiesektor – die Energiepreise stiegen im Jahresvergleich um 14,3 Prozent, während ihr Anstieg im Juli noch bei 10,3 Prozent lag.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise in Litauen um 0,1 Prozent. Die gleiche monatliche Inflationsrate wurde in Italien und den Niederlanden verzeichnet. Ein niedrigerer Wert wurde lediglich in der Slowakei verzeichnet, wo die Preise im Monatsvergleich unverändert blieben, sowie in Finnland, wo sie um 0,4 Prozent sanken. In Lettland und Estland lag die monatliche Inflationsrate im August jeweils bei 0,3 Prozent.

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