In Serbien sind aufgrund eines Ausbruchs der Schweinepest fast 30.000 Schweine verendet oder wurden getötet

Asociatyvi nuotr.

Das serbische Landwirtschaftsministerium teilte am Dienstag mit, dass in den letzten Wochen im Land nach mehreren Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest fast 30.000 Schweine verendet sind oder getötet wurden.

Die für den Menschen ungefährliche Afrikanische Schweinepest ist eine virale hämorrhagische Krankheit, deren Sterblichkeitsrate bei Schweinen und Wildschweinen bei fast 100 Prozent liegt. Serbien, wo derzeit etwa 2,2 Millionen Schweine in landwirtschaftlichen Betrieben gehalten werden, ist regelmäßig mit Ausbrüchen dieses Virus konfrontiert.

Landwirtschaftsminister Dragan Glamočić teilte einem Parlamentsausschuss am Dienstag mit, dass während dieses jüngsten Ausbruchs des Virus etwa 29.200 Schweine geschlachtet wurden oder verendet sind.

Laut einer Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums wurden die größten Ausbrüche in den nordwestlich gelegenen Regionen Srem und Mačva sowie in der Region Belgrad verzeichnet. Mehr als 50 Dörfer sind betroffen.

Nach Angaben des Ministeriums ist es die „absolute Priorität“ der Behörden, die Ausbreitung des Virus in der Region Mačva einzudämmen, in der nach Angaben des Ministeriums fast 300.000 Schweine gehalten werden.

Im Nachbarland Kroatien, das ebenfalls mit der Afrikanischen Schweinepest zu kämpfen hat, wurden offiziellen Angaben zufolge seit Jahresbeginn mehr als 3.700 Schweine getötet.

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