Veränderungen in der Milchzusammensetzung können früher Warnsignale liefern als sinkende Milchleistungen
Viele Milchviehbetriebe überwachen heute die Milchleistung, doch die reine Milchmenge allein reicht nicht mehr aus. Immer häufiger suchen Landwirte nach Möglichkeiten, in Echtzeit zu verfolgen, was in ihrer Herde vor sich geht: wie die Kühe auf Änderungen in der Futterration reagieren, ob Gesundheitsprobleme auftreten oder ob das Futter effizient verwertet wird. Laut den Spezialisten für Betriebsausstattung von „Dotnuva Baltic“ lassen sich Veränderungen oft erst anhand der Milchzusammensetzung erkennen, bevor sie sich in den wirtschaftlichen Ergebnissen des Betriebs bemerkbar machen.
„Landwirte achten oft in erster Linie auf die Milchmenge, doch die Werte für Fett, Eiweiß und Laktose können weitaus mehr aussagen. In der Praxis sehen wir, dass Veränderungen in der Milchzusammensetzung oft schon früher auf Probleme bei der Fütterung, im Stoffwechsel oder bei der Gesundheit hinweisen, noch bevor die Milchleistung zu sinken beginnt“, – sagt Sandra Karaliūtė, Produktmanagerin bei „Dotnuva Baltic“.
Für Entscheidungen braucht man keine Vermutungen, sondern Daten
Bei der Umsetzung von Projekten zur Ausstattung von Milchviehbetrieben – von der Planung bis zur vollständigen Inbetriebnahme – stellt das Team von „Dotnuva Baltic“ stellt fest, dass datengestützte Entscheidungen in modernen Milchviehbetrieben eine immer größere Rolle spielen.
Früher wurde die Analyse der Milchzusammensetzung meist nur in regelmäßigen Abständen durchgeführt, sodass die Landwirte zwischen den Untersuchungen nur einen allgemeinen Überblick hatten. Heute ermöglichen es die Technologien, diese Kennzahlen kontinuierlich zu überwachen und operativ auf Veränderungen zu reagieren.
„Wenn ein Landwirt die Zusammensetzung des Futters ändert oder die Futterration anpasst, ist es nur natürlich, dass er das Ergebnis so schnell wie möglich bewerten möchte. Die kontinuierliche Überwachung der Milchzusammensetzung ermöglicht es, Trends praktisch täglich zu erkennen und Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten statt auf der Grundlage von Vermutungen zu treffen“, betont die Expertin.
Ein Analysator für die gesamte Herde
Eine der Lösungen, die dabei helfen, die wichtigsten Milchqualitätsparameter kontinuierlich zu überwachen, ist der von „Dotnuva Baltic“ angebotene BROLIS | HerdLine-Milchleitungsanalysator. Ein in die Milchleitung integrierter Sensor misst die Milchfett-, Eiweiß- und Laktosewerte der gesamten Herde, sodass Landwirte Veränderungen in der Milchzusammensetzung kontinuierlich überwachen und Trends in Bezug auf die Fütterung oder Produktivität der Herde schneller erkennen können.
Die erfassten Daten werden automatisch an eine Online-Plattform übertragen, auf die sowohl über den Computer als auch über das Smartphone zugegriffen werden kann. Auf diese Weise stehen Informationen über die allgemeine Milchzusammensetzung der Herde in Echtzeit zur Verfügung, unabhängig davon, ob sich der Landwirt auf dem Hof oder außerhalb befindet. Experten zufolge hilft die Möglichkeit, diese Kennzahlen kontinuierlich im Blick zu behalten, dabei, die Auswirkungen von Futterumstellungen schneller einzuschätzen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Abläufe im Milchbetrieb effizienter zu steuern.
Nicht nur für robotergestützte Betriebe geeignet
Laut Sandra Karaliūtė, Expertin für Betriebsausstattung und Produkte bei „Dotnuva Baltic“, herrscht nach wie vor die Meinung vor, dass intelligente Lösungen zur Milchüberwachung ausschließlich für robotergestützte Betriebe gedacht sind. Die Praxis zeigt jedoch etwas anderes.
„Einige Landwirte sind überrascht, wenn sie erfahren, dass ein solcher Analysator auch in bereits bestehende, traditionelle Melkstände integriert werden kann. Dazu muss weder das gesamte Melksystem ausgetauscht noch in Roboter investiert werden“ – so die Expertin.
Ihrer Aussage zufolge ermöglichen die per Fernzugriff abrufbaren Daten eine effizientere Zusammenarbeit mit Fütterungsspezialisten, Tierärzten und anderen Beratern, und Entscheidungen basieren nicht mehr auf Annahmen, sondern auf realen Kennzahlen. „Wir sehen, dass Landwirte heute nicht nur nach Technik suchen, sondern auch nach Lösungen, die ihnen helfen, die Abläufe im Betrieb besser zu verstehen. Die Echtzeit-Überwachung der Milchzusammensetzung wird zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Betriebsführung“, fasst Sandra Karaliūtė zusammen.
Die Spezialisten für landwirtschaftliche Betriebsausstattung der UAB „Dotnuva Baltic“ bieten professionelle Beratung und empfehlen, welche Lösung für den jeweiligen Milchviehbetrieb am besten geeignet ist. Kontakt für Anfragen: +370 627 77449, sandra.karaliute@dotnuvabaltic.lt