Urbo Bank vergibt 3,9 Mio EUR an Rietavas Veterinary Sanitation
Die Urbo Bank vergibt ein Darlehen von 3,9 Mio EUR an „Rietavas veterinarinė sanitarija“, ein privates litauisches Unternehmen, das ökologische tierische Nebenprodukte verarbeitet. 
Die Bank teilte am Mittwoch mit, dass 2,25 Mio. EUR des Darlehens für Betriebskapital und 1,65 Mio. EUR für die Erneuerung der Ausrüstung bestimmt sind, für die das Unternehmen bereits einen neuen Durchlaufkessel und einen zweistufigen Chemieturm erworben hat.
„Die Anschaffung neuer Ausrüstung und die Modernisierung der Produktionslinie für die Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten der Kategorie 3 wird es uns ermöglichen, die Verarbeitungseffizienz erheblich zu steigern, die Qualität der erzeugten Produkte weiter zu verbessern und die Verbreitung unangenehmer Gerüche im Prozess deutlich zu verringern, In der Anlage „Biovast Rietavas“, die alle Kategorien von tierischen Nebenprodukten sammelt und vernichtet oder recycelt, werden jährlich etwa 10.000 Tonnen Eiweißzusatzstoffe und etwa 6.000 Tonnen Fette hergestellt. Rund 90 % der Produktion des Unternehmens werden exportiert. BNS hatte zuvor berichtet, dass das Unternehmen 2020 Konkurs angemeldet hatte und 2021 einige seiner Gläubiger versuchten, das Unternehmen umzustrukturieren, aber das Gericht gab dem Antrag nicht statt und das Unternehmen wurde für liquidiert erklärt, aber im Oktober letzten Jahres schloss das Bezirksgericht Klaipėda das Konkursverfahren ab und erlaubte dem Unternehmen, seinen Betrieb nach einer gütlichen Einigung mit seinen Gläubigern über die Zahlung seiner Schulden wieder aufzunehmen. Aus dem Bericht des Unternehmens, der dem Registerzentrum vorgelegt wurde, geht hervor, dass das Unternehmen im Jahr 2023 einen Nettogewinn von 9,2 Millionen Euro erwirtschaftet hat (5,2 Millionen Euro Verlust im Jahr 2022).  Im Mai letzten Jahres genehmigte der Wettbewerbsrat den indirekten Erwerb des italienischen Unternehmens SAPI, das tierische Nebenprodukte sammelt, zusammen mit den litauischen Unternehmen „Imlitex Holdings“ und „Duetra“. Direkter Anteilseigner ist die Gesellschaft „Cross financing company“ (100 % der Anteile), und die Begünstigten sind Rimantas Smolskis (37 %), Vygandas Balandis und Renatas Augustinas (jeweils 14,16 %).